5 Wege wie auch du weniger Zucker konsumieren könntest

7. Februar 2019

Ich weiß, ich habe schon mal einen Beitrag über Zucker geschrieben, aber meiner Meinung nach ist es einfach ein Thema  über welches man gar nicht genug reden kann. Außerdem ist vielen Menschen auch gar nicht bewusst wie gefährlich das weiße Zeugs ist. Ich habe vor zwei Jahren dem raffiniertem Zucker in meiner Ernährung den Garaus gemacht. (Wobei ich natürlich hier und da ein paar Ausnahmen mache)

Was meine ich eigentlich mit „zuckerfreier Ernährung“

Zu aller erst ist mal wichtig zu sagen, dass Zucker ein Kohlenhydrat ist. Kohlenhydrate sind lebenswichtige Makronährstoffe auf die einige Organe wie zum Beispiel das Gehirn angewiesen sind. Sie also für lange Zeit völlig aus der Ernährung zu streichen ist nicht so gesund. Die Bezeichnung „zuckerfrei“ ist also grundsätzlich falsch, denn komplett zuckerfrei leben kann niemand. Was ich mit Zucker meine ist der raffinierte, weiße Zucker den vermutlich jeder im Küchenschrank stehen hat. Keine Angst, ich werde dir jetzt nicht sagen diesen wegzuschmeißen, ein viel größeres Problem ist nämlich der versteckte Zucker in Fertigprodukten, Müslis, Joghurt oder Brot. Und genau auf den verzichte ich und das solltest du auch. Du brauchst ihn nämlich nicht, vieles kann man ganz einfach selber machen oder nach gesünderen Alternativen suchen (ja die gibt’s).

 Ein „Zu viel“ an Zucker kommt schnell zustande

Denken wir doch mal an einen normalen Arbeitstag. Du stehst auf, zum Frühstück gibt es gleich mal ein Erdbeer-Joghurt. Zu Mittag ein Wurst-Semmerl und als kleines Nachmittags Pick-me-up noch ein Stück Torte welche die Kollegin mitgebracht hat. Nun, was ist hier falsch gelaufen? Und nein, es muss nicht zwangsläufig die Torte sein auf die du verzichten solltest. Es fängt schon beim Joghurt mit Müsli an. Laut WHO sollte ein Erwachsener täglich max. 20g Zucker konsumieren, was -um ganz ehrlich zu sein- schon ziemlich viel ist. Wenn du nun in den Tag mit besagten Müsli-Joghurt startest, dann hast du diese 20g Grenze bereits erreicht und womöglich sogar überschritten. Das ist ziemlich traurig, somit dürftest du nämlich nachmittags eigentlich keine Torte mehr essen.

Ein gesunder Start in den Tag ist so wichtig

Wie wärs also, wenn du zum Frühstück einfach Joghurt mit zuckerfreien Müsli und frischen Beeren isst? Einfach mit ein wenig Honig oder Ahornsirup süßen und du startest gesund in den Tag! Statt dem Wurstsemmerl zum Mittagessen wie wärs mit einem Nudelsalat (oder Quinoasalat) im Glas? Den kannst du am Vortag ganz schnell vorbereiten und ihn sogar in der Mikrowelle aufwärmen wenn du magst. Fertigsaucen sind hierbei tabu, denn auch darin lauert so einiges an Zucker und anderen Zusatzstoffen. Im Grunde wäre natürlich anstelle der Torte ein Stück Obst viel gesünder. Aber hey, niemand ist perfekt und wenn die Kollegin schon mit einer leckeren, selbst gebackenen Torte in die Arbeit kommt, kann man natürlich nicht nein sagen (solang es nicht jeden Tag ist). Aber wenn du den restlichen Tag darauf geachtet hast, möglichst zuckerarm zu essen, dann kannst du dieses Stück umso mehr genießen.

Einen Monat radikal keinen Zucker essen

Vor zweien Jahren habe ich es gewagt. Einen Monat strikt ohne Zucker leben. Selbst Zuckeralternativen wie Kokosblütenzucker, Honig oder Ahornsirup verbot ich mir zu konsumieren. Wieso? Ich wollte einfach mal meine Geschmacksrezeptoren „reseten“ und mir quasi den süßen Geschmack „abtrainieren“. Ich hatte wirklich keine großen Erwartungen, doch ich wurde positiv überrascht. Nach ca. 1-2 Wochen hatte ich mehr Energie, keine Heißhungerattacken, nahm ein wenig ab und fühlte mich rundum einfach besser in meinem Körper. Für mich war somit klar: bei dieser Ernährungsweise werde ich bleiben. Mittlerweile bin ich natürlich nicht mehr so streng und das empfehle ich auch keinem. So ein Verhalten kann schnell krankhaft werden und man sollte wirklich nicht von einem Extrem ins nächste in purzeln.

5 Wege zum Zuckerfreien Leben

  • Süßigkeiten fasten

Womöglich denkst du dir nach den letzten Absatz, dass einen Monat ohne Zucker zu radikal für dich ist. Das ist gar kein Problem, denn auch Süßigkeiten fasten macht schon viel aus. Einfach mal einen Monat auf alle Desserts und süßen Snacks verzichten und stattdessen zu Obst oder gesünderen Alternativen greifen. Aber auch diese sollten mit Maß und Ziel Verzehrt werden.

  • G’scheit Essen

Kennst du das vielleicht? Du hast den ganzen Tag nichts außer Gemüse und Salat gegessen, bist mega stolz auf dich weil du den Tag so gesund gestaltest hast und am Abend kommen dann die Heißhungerattacken auf Süßkram? Dann kann ich dir nur empfehlen einfach gleich „g’scheit“ zu essen. Komplexe (Vollkornnudeln, Kartoffeln, Reis) Kohlehydrate sind nichts schlechtes und halten dich nachhaltig satt.

  • Viel Trinken

Gusterst’s dich auf ein bisschen Schokolade? Trink erst mal ein großes Glas Wasser, denn oft hat dein Körper einfach nur Durst!

  • Gesündere Alternativen

Wenn gar nichts mehr hilft, kannst du auch einfach zu gesünderen Süßungsalternativen greifen. Meine Favoriten sind hierbei Kokosblütenzucker und -sirup, Ahornsirup, Reissirup und Honig. Von Agavendicksaft rate ich wegen seinem hohen Anteil an Fruktose stark ab. Aber dazu habe bereits einen Artikel geschrieben.

  • Und wenn alle Stricke reißen: einfach mal zu Bitterschokolade greifen

Natürlich muss du nicht so streng zu dir sein. Ein Stückchen Bitterschokolade hier und da hat schließlich noch niemanden geschadet.

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