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Veggie Burger + Tips für eine „Slowe“ Ernährungsweise

10. September 2018

Den Begriff „Fast Food“ kennt ja wohl jeder. Es ist schnelles, billiges Essen dass nur so von Fett trieft. „Junk Food“ wie man es auch nennen kann, ist das Produkt ausbeuterischer, umweltschädigender Landwirtschaft die eigentlich niemanden etwas bringt. Die Zutaten sind minderwertig, weswegen die Zugabe diverser Zusatzstoffe im Endprodukt unbedingt nötig ist. Schnell ist eben nicht automatisch gut. Genau deswegen habe ich euch meine persönlichen 5 wichtigsten Pfeiler meiner „slowen Ernährungsweise“ zusammengeschrieben!

Was bedeutet Slow Food

Ganz banal gesagt: Slow Food ist das Gegenteil von Fast Food. Doch was heißt das konkret? Gesundheit fängt schon da an, was die Kuh zu sich nimmt, eine Tatsache über die meiner Meinung nach viel zu wenig gesprochen wird. In der konventionellen Landwirtschaft, kommt das Futter meist von sehr weit her. Dafür werden Regenwälder abgeholzt und der Lebensraum vieler Lebewesen zerstört. Das Futter kommt nun nach Europa, wo die Tiere dicht aneinander gepfercht „leben“ und auch keinen Auslauf bekommen. Das Infektionsrisiko steigt wodurch dem Futter Antibiotika beigemischt werden. Logischerweise kann durch so eine Haltung kein gutes Produkt entstehen. Denn was die Kuh zu sich nimmt, das ist auch in unserer Milch und unserem Fleisch enthalten. Kein Wunder also, dass z.B. der Bio-Mozzarella um einiges besser schmeckt wie der Antibiotika-Mozzarella. Diese eher fade schmeckenden Produkte brauchen dann viel Zusatzstoffe und Zucker, wobei das meiner Meinung auch nicht mehr hilft.

Ich ernähre mich jetzt schon seit gut fünf Jahren nach dem Slow-Food-Prinzip und ich glaube ich habe meinen Körper wieder ganz gut „resetet“. Erst vor kurzem war ich zum ersten mal seit 4 Jahren bei McDonalds essen. In meiner Erinnerung schmeckte das Essen dort wirklich gut, doch diesmal fand ich es einfach ungenießbar. #justbeinghonest

Kaufe mit Bedacht

Im letzten Absatz hast du ja schon erfahren, wie wichtig es ist, biologische Produkte einzukaufen. Aber es hört hier noch nicht auf. Ich informiere mich gerne über die Firmen, deren Produkte ich kaufe um abzuchecken ob sie mit meiner Einstellung überein stimmen. Da kommen übrigens auch die Bio-Siegel ins Spiel, nicht jedes davon hält was es verspricht. Aber dazu gibt es bald einen eigenen Blog-Artikel.

Bio heißt aber nicht automatisch gesund. Auch hier ist es wichtig die Zutaten zu lesen, damit meine ich die Zutatenliste und nicht die Nährwert-Angaben. Bei biologischen Produkten sind zwar schon von Haus aus viel weniger Zusatzstoffe erlaubt, man sollte jedoch trotzdem immer vorsichtig sein.

Mit Bedacht einkaufen bedeutet aber auch, nicht unrealistisch große Mengen an Lebensmittel einzukaufen, die du dann nicht essen kannst und im Müll landen. Das passiert leider viel zu oft und ich muss zugeben, dass auch ich noch nicht ganz so perfekt bin was dieses Thema angeht.

Kaufe regional

Avocado, Süßkartoffel und Co. Sind ja momentan voll im Trend vor allem in der „Clean Eating“-Szene. Schau dir doch mal an woher dieses Gemüse kommt, nämlich meistens aus den USA. Lebensmittel die einen so langen Weg hinter sich haben verlieren den Großteil ihrer Vitamine. Somit sind diese „cleanen“ Produkte doch nicht so gesund wie man denkt. Es ist also klüger, Obst und Gemüse aus der Umgebung zu kaufen, denn dabei unterstützt man auch gleich lokale Betriebe und verringert die CO2-Emissionen.

Kaufe biologisch

Leider glauben noch immer sehr viele Menschen, dass Bio ein „Hoax“ ist. Das ist sehr traurig, wurde doch für Jahrtausende auf diese Weise gewirtschaftet. Industrielle Produkte gibt es erst seit rund 150 Jahre, wenn man es also so betrachtet sind Bio-Produkte normal. Klar also, dass die „Unnormalen“ Lebensmittel nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unseren Planeten zerstören. Mir ist natürlich auch bewusst, dass es heutzutage unmöglich ist die Menschheit mit Landwirtschaft wie vor 200 Jahren zu versorgen. Soll dass jedoch heißen, dass wir uns einfach blind stellen sollte und nichts gegen den immer mehr allgegenwärtigen Klimawandel tun? Nein, auf gar keinen Fall. Stattdessen sollte man Betriebe und Marken unterstützen die gute, nachhaltige Produkte anbieten.

Veggie Burgers
Zutaten
Buns
  • 500 g Dinkelmehl
  • 1 Hefewürfel
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Zucker/Honig
Joghurtsauce
  • 1 Becher Joghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Kräuter
  • 1 TL Olivenöl
Füllung
  • 2 Spitzpaprika
  • 1/2 Zuccini
  • Salat
  • Schimmelkäse
  • Olivenöl
  • Gewürze nach Wahl
Zubereitung
Buns
  1. Hefewürfel und Zucker in 200ml Wasser auflösen und ca. 5-10 min rasten lassen bis es anfängt zu schäumen.

  2. Ofen auf 50 Grad vorheizen.

  3. Das Mehl gemeinsam mit dem Hefewasser zu eine Teig verarbeiten. 

  4. Ofen wieder abstellen, den Teig in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken und mind. 45 min im Ofen rasten lassen.

  5.  Der Teig sollte dann auf das doppelte Volumen gewachsen sein. Nun kann man die Burgerbrote formen und sie bei 200 Grad für 15-20 min backen. 

Gemüse
  1. Gemüse waschen, schneiden und im Ofen für 20 min, gemeinsam mit Olivenöl und Gewürzen, backen.

Jogurtsauce
  1. Einfach alle Zutaten vermischen. 

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