Gesund und Vegetarisch zu Weihnachten?

20. Dezember 2016

In 5(!!!) Tagen ist Weihnachten und von all den Rezepten die ich davor noch auf den Blog stellen wollte hab ich bis jetzt eins geschafft. Naja, bis jetzt, denn heute kommt das zweite! Diesmal ist es kein Dessert, sondern ein Weihnachtsessen, welches sogar vegetarisch ist. Es ist also perfekt für alle, die kein Fleisch essen wollen und einen schnell zubereitbaren Ersatz für den Weihnachtsbraten brauchen.

 

 

Heute hab ich das Rezept für eine Schwarzwurzel-Tarte vorbereitet- „Äh, was sind denn Schwarzwurzeln, so ein exotisches Zeugs kenne ich nicht …. “ Das ist die Reaktion von den meisten. Dabei ist die Schwarzwurzel ein traditionell österreichisches, saisonales Gemüse, welches oft auch Winterspargel genannt wird. Ich war wirklich begeistert von den Wurzeln, die ähnlich wie Spargel schmecken, nur besser. Früher fand ich es im Winter total schwer saisonal einzukaufen, da in den konventionellen Supermärkten jahraus, jahrein das selbe Obst und Gemüse verkauft wird. Dabei gibt es so eine große Vielfalt, sogar im kalten Österreich und das sieht man, wenn man regelmäßig auf Märkten oder Bio-Läden einkaufen geht. Ich habe in diesem Jahr soviel neues (österreichisches) Gemüse & Obst entdeckt, von dem ich gar nicht wusste, dass diese existieren!

 

 

Als Beilage zu meiner leckeren Schwarzwurzel-Tarte gibt es Radicchio, Kartoffeln und Birnen überbacken mit Schimmelkäse. Birne mit Schimmelkäse wäre übrigens auch eine tolle Idee für das nächste Raclette – so lecker! Aber auch beim Trinken sollte man auf seine Gesundheit achten, weswegen bei mir dieses Jahr diese leckeren Ohnly Bio-Eistees auf den Tisch kommen. Diese schmecken nicht nur lecker, sondern sind auch noch komplett zuckerfrei!(und frei von anderen Süßungsmittel+Zusatzstoffen)

 

 

Gerade das Thema Trinken ist heutzutage für viele ein Problem. Entweder man trinkt zu wenig oder das falsche. Das Cola nicht so gesund ist, wird den meisten ja schon bekannt sein, aber auch diverse Fruchtsäfte oder Smoothies sind nicht so gut für unseren Körper wie wir vielleicht glauben. Früher habe ich gerne zu ihnen gegriffen, um meine tägliche Dosis Vitamine in Form von rohem Obst und Gemüse zu bekommen. Leider nahm ich dabei auch noch ordentlich viel isolierte Fruktose auf, da die Ballaststoffe in Säften und Smoothies praktisch weg sind.

 

 

Ein Blick auf die Zutatenliste ließ mich dann irgendwann skeptisch werden. Meistens bestehen diese Smoothies nämlich zu 50% Apfelsaft und der Rest ist einfach nur Püree, und wenn das drinnen ist hat man sogar noch Glück. Oft wird einfach 60% Apfel- oder Orangensaft, mit etwas Püree, Mark und ein paar Vitaminpülverchen gemischt, und schon hat man den ach so gesunden Drink, der vermutlich genauso viel Zucker enthält wie Cola. Vor allem das mit den zugesetzten Vitaminen finde ich eine Frechheit, fallen solche Smoothies dann noch unter den Begriff Nahrungsmittel oder sollte man sie nicht eher NahrungsERGÄNZUNGSmittel nennen? Welche, btw gar nicht mal so ungefährlich sein können. Carotinoide (Vorstufe Vitamin A) können in Form von Supplementen sogar Lungenkrebsfördernd wirken! Und auch zuviel Zink oder Vitamin C können das Immunsystem irgendwann zum schwanken bringen, wodurch man sich nicht vor Infektionen schützt, sondern sich erst recht anfällig macht.

 

 

 

Aber Gott sei gibt es ja auch wirklich gesunde Getränke wie die Ohnly Eistees. Diese enthalten neben Vitaminen und Mineralstoffe auch eine ganze Menge an Sekundären Pflanzeninhaltstoffen, die unseren Körper z.B. bei der Verdauung unterstützen können, was man ja vor allem in der Weihnachtszeit gut gebrauchen kann. Da haben wir zum Beispiel den „Detox&Cool Down“-Tee, welcher durch seinen Hauptinhaltstoff der Melisse, ein wahrer Allrounder ist. Die Hauptwirkung der leckeren Blätter ist jedoch die beruhigende Wirkung, die man in der stressigen Weihnachtszeit sicherlich brauchen kann. Weiters findet man noch Zimt darin, der nach dem Konsum von zu vielen Kekserl den Blutzuckerspiegel reguliert. Der Hibiskus in „Refresh&Detox“ wirkt durstlöschend und hat auch eine entgiftende Wirkung und der Ingwer in „Spice up+Energise“ regt die Magensäfte an, und hilft somit bei der Verdauung.

 

 

So, ich hoffe, dass euch dieser Text ein wenig motiviert auch in der Weihnachtszeit ein bisschen auf eure Gesundheit zu schauen. Es ist nämlich leichter als man glaubt! Aber für ein paar selbstgemachten Kekserl von der Oma kann man hin und wieder schon mal eine Ausnahme machen. 😉

 

Schwarzwurzel Tarte
Zutaten
  • 1 Packerl Bio-Blätterteig
  • 700g Schwarzwurzeln
  • 1 Becher Sauerrahm
  • Mandeln
  • Gewürze nach Wahl
Beilage
  • 1 Kopf Radicchio
  • 500 g Kartoffeln
  • 2 Birnen
  • Schimmelkäse
Zubereitung
Für die Tarte
  1. Schwarzwurzel schälen, dabei wird etwas Milch austreten die färbt, also entweder so wenig wie möglich angreifen oder Handschuhe tragen. 

  2.  Dann in gleich große Stücke schneiden, und in eine Schüssel voll Wasser mit etwas Mehl darin, (damit sie nicht braun werden) geben.

  3. Anschließend werden sie weichgekocht. Währenddessen kann man den Blätterteig in einer Form ausbreiten, getrocknete Bohnen auf den Boden verteilen und ca. 10 min. "blindbacken". Danach die Bohnen entfernen und den Sauerrahm auf dem Boden streichen. Als nächstes kommen die Schwarzwurzel und die Nüsse darauf. Zum Schluss wird das Ganze weitere 15 min gebacken.

  4. Danach die Bohnen entfernen und den Sauerrahm auf dem Boden streichen. Als nächstes kommen die Schwarzwurzel und die Nüsse darauf. Zum Schluss wird das Ganze weitere 15 min gebacken.

  5. Als nächstes kommen die Schwarzwurzel und die Nüsse darauf. 

  6. Zum Schluss wird das Ganze weitere 15 min gebacken.

Für die Beilage
  1. Kartoffeln kochen, Radicchio und Birnen in "Wedges" schneiden. Dann alles auf einem Blech verteilen und Schimmelkäse darüber streuen.

  2. Dann ca. 10 min im Ofen backen.

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