Wieso ich nicht vegan lebe

16. Juni 2016

Heutzutage wird man regelrecht überflutet mit Varianten der Ernährung. Man kann sich vegan, paleo, vegetarisch und weiß der Kuckuck was wie ernähren. Für mich war diese Welle an neuen Trends und Ernährungsweisen oft sehr frustrierend, denn kaum dachte ich, ich ernähre mich gesund, fand ich wieder einen Artikel oder ein Buch in dem stand, dass alles, was ich zu wissen glaubte, falsch war. Mittlerweile lasse ich mich nicht mehr so schnell durch solche Trends verunsichern, natürlich probiere ich viele davon aus, wandle sie nach meinen Bedürfnissen ab , informiere mich über sie und picke mir das, was am besten zu meinem Lebensstil passt heraus. So hab ich über die Jahre meinen ganz persönlichen Ernährungsstil entwickelt, in der ich viele vegane, roh vegane, vegetarische oder Paleo Rezepte zubereite. Das „Best of“ sozusagen.

 

 

Wenn man im Internet auf Blogs oder Youtube Channels über Ernährung stößt, findet man dort oft ziemliche Besessenheit. Mich erinnert das ganze schon an religiösen Dogmatismus. Ein Youtuber/Blogger quasselt etwas vor wie „Ernährt euch nur mehr von rohem Obst und Gemüse, und ihr bekommt einen genauso tollen Body wie ich “ und tausende befolgen diesen Rat, schließlich hat es bei dem Blogger/Youtuber auch funktioniert. Und vielleicht tut es das auch, doch die Leute werden so fanatisch, werden mitgerissen von dieser Community die sich unter diesen „Gurus“ entwickelt und wollen gar keine andere Meinung mehr hören, nur der eine Weg ist richtig und sonst nichts. Aber oftmals sind die Tips ziemlicher Blödsinn. So eine Bloggerin möchte ich niemals werden. Ich versuche mich einfach so gesund wie möglich zu ernähren und zwar so, dass ich mich auch dabei wohl fühle. Mein Blog sollte einfach eine Plattform sein, auf dem ich selbst angeeignetes Wissen mit der Öffentlichkeit teile.

Wieso ich nicht vegan bin
Letztens habe ich mich auf einer Feier mit einem Veganer unterhalten, ich habe das Gespräch mit ihm bewusst auf das Thema Ernährung gelenkt, weil ich mich einfach gern mit anderen Menschen über ihre Ernährungsweise und ihre Erfahrungen austausche. Leider war das Gespräch gar kein Austausch, mein Gegenüber wollte nichts von meiner Meinung wissen, da ich nicht vegan bin. Das war total schade, denn ich finde, dass man sich alle Meinungen anhören sollte – oft kann man viel daraus lernen.

 

 

Nach diesem Gespräch fühlte ich mich richtig „uncool“, so als würde ich nicht dazu gehören. Eigentlich ist das ziemlicher Schwachsinn, denn im Endeffekt ist es ja nur Essen. Natürlich sollte man sich Gedanken machen, was man seinen Körper zuführt, woher es kommt und natürlich sollte man tierische Produkte reduzieren. Aber wir sind alle anders, ich bin der Meinung dass man seine Ernährung an sich anpassen sollte und nicht umgekehrt. Meine Ernährung besteht zum größten Teil aus Pflanzlichem. Hin und wieder schafft’s dann aber doch etwas Käse oder mal etwas Sahne in mein Essen, dabei achte ich aber immer auf Bio-Qualität. Mein minimaler Käse-Konsum wird mich sicher weder krank machen noch die Welt zerstören. Man muss nicht sich nicht unbedingt von einem Extrem ins andere stürzen, um etwas zu verändern.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken.

Also, lasst euch nicht von den vielen Trends da draußen verunsichern. Fangt einfach selber an zu kochen, denn wie hat Michael Pollan so schön gesagt : „du kannst zwar eine ganze Pizza und eine ganze Torte zum Abendessen verdrücken, aber du wirst es nicht tun, weil du dazu zu faul sein wirst.“. Außerdem fügt man seinen selbst gekochten Kreationen kein Polysorbat oder Capsanthin hinzu sondern eher Thymian oder Majoran, die bestimmt viel gesünder sind als der andere Mist!

So, abschließend möchte ich noch sagen, dass ich hier keine Veganer bashen möchte. Jeder soll sich so ernähren wie er möchte, denn im Endeffekt muss jeder für sich selbst wissen, was gut für einen ist. Und für manche scheint der Veganismus ideal zu sein.

Und jetzt noch viel Spaß beim Nachmachen von diesen Leckerbissen!

 

 

Roh-vegane Schoko Karamell Riegel
Gang: Dessert
Zutaten
Karamell-Schicht
  • 1 Becher Medjool Datteln
  • 3/4 Becher Nussmuß
  • Kokosblütenzucker
  • Salz
Schokoladen Ganache
  • 1-2 EL Kakaobutter
  • 3 EL Kokosöl
  • 3 EL Nussmuß
  • Kokosblütenzucker/Reissirup
Zubereitung
  1. Die Datteln gemeinsam mit dem Nussmuß, dem Salz und dem Kokosblütenzucker mixen.


  2. Dann eine Form mit Backpapier auslegen, und die die Masse darin verteilen.


  3. Nun kommt das ganze für 10 min in das Gefrierfach.


  4.  Als nächstes schmilzt man die Kakaobutter, das Kokosöl und das Nussmuß im Wasserbad und mischt dann noch etwas Kokosblütenzucker und Reissirup (je nachdem wie süß man es mag) dazu.


  5. Wenn die Dattel-Nuss-Masse lange genug im Gefrierfach war, gießt man die Schoko darüber und stellt das ganze wieder zurück ins Gefrierfach und zwar so lange bis die Schoko schön fest ist.


  6.  Wenn alles fertig ist, vorsichtig zu Riegeln schneiden.

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