Heimische Superfoods im Mai + Superfood Smoothie!

5. Mai 2016

Natürlich ist es in stressigen Zeiten nicht einfach, frische Wildkräuter in die tägliche Ernährung einzubauen. Smoothies sind da ein sehr heißer Tipp und die Kräuter kann man ganz einfach während einem entspannenden Spaziergang am Abend sammeln. Dann bekommt man nicht nur die nötigen Vitamine und Vitalstoffe, sondern tut auch gleich was für seinen Körper und die seelische Gesundheit (zumindest komme ich bei Spaziergängen durch den Wald extrem gut runter). Man muss dann auch nicht zwingend einen Smoothie mixen, wenn man nach Hause kommt, denn man kann die leckeren Blätter auch einfach so „on the go“ snacken.

So, aber jetzt lasst uns mit den Kräutern starten! Shall we?

 

 

Spitzwegerich
Spitzwegerich wird hauptsächlich als Hustentee, Smoothie oder Sirup bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die langen Blätter haben antibakterielle, adstringierende, blutreinigende, entzündungshemmende, harntreibende und schleimlösende Eigenschaften. Sie wirken sich positiv auf das Verdauungssystem aus und helfen bei Insektenstichen, Atemwegserkrankungen, Leberproblemen und Ödemen.
Weiters enthalten sie Schleimstoffe ,Gerb- und Bitterstoffe, Glykoside, v. a. Aucubin ,Kieselsäure, Vitamin C, Flavonoide.

 


Sauerampfer
Der Sauerampfer ist wohl mein absoluter Favourite unter den Wildkräutern. Viele kennen ihn vielleicht schon. Ich habe es als Kind immer geliebt durch die Wiesen zu streifen, um Sauerampfer zu essen. So lecker. Sauerampfer ist appetitanregend, blutreinigend, harntreibend, menstruationsregulierend und verdauungsfördernd. Er enthält Eisen, Oxalsäure, Gerbstoffe, Kaliumhydrogencarbonat und reichlich Vitamin C. Man sollte darauf achten nur junge, frische Blätter zu essen denn die älteren sind eher unbekömmlich.

 

 

Löwenzahn
Den Löwenzahn kennt wohl jeder als lästiges Unkraut, aber eigentlich ist er ziemlich nützlich für unsere Gesundheit. Habt ihr gewusst, dass Löwenzahn durch die in ihm enthaltenen Bitterstoffe verdauungsanregend wirkt? Weiters enthält er eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen wie das Pro-Vitamin (Vorstufe eines Vitamins) C, Vitamin A, E , B1 und B2 sowie Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium. Am vitalstoffreichsten sind jedoch die Wurzeln, diese kann man als Tee oder Kaffee trinken.

 

 

Wiesenbärenklau
Für mich war es wirklich überraschend, als ich erfuhr, dass man den Wiesenbärenklau essen kann. Ich kenne ihn zwar schon ewig, aber nur als das Lieblingsessen meiner zwei Kaninchen die ich als Kind hatte – die zwei hatten wie sich herausstellte echt guten Geschmack, denn die Pflanze enthält Vitamin C, Eisen und Kalzium! Außerdem hilft der Wiesenbärenklau bei Verdauungsstörungen oder Menstruationsbeschwerden. Verzehren kann man die Stängel und die Blätter, erstere sollten so schmecken wie Sellerie und man kann angeblich eine Pasta-Sauce daraus machen – muss ich auf jeden Fall probieren! (haltet auf meinem Instagram danach Ausschau!)

Und zum Schluss noch ein paar Tipps zum Sammeln!
• Nur Pflanzen essen wo ihr euch zu 100% sicher seid!
• Wenn ihr euch nicht so gut mit Pflanzen auskennt, dann kauft euch am besten ein Bestimmungsbuch oder kauft sie euch in der Apotheke
• Nur an Orten Pflücken, wo die Pflanzen nicht verunreinigt werden. (Pflanzen an Weg- oder Straßenränder eignen sich nicht)
• Vor dem Verzehr gut waschen
• Nicht auf stark gedüngten Wiesen pflücken!

 

 

Wildkräuter Smoothie
Zutaten
  • 1 Handvoll Wildkräuter
  • 1 Banane
  • 1 Apfel
  • 1 handvoll Himbeeren
  • 1 TL Süßholzwurzelpulver
  • 1 TL Hanfproteinpulver
  • 2 TL Kokosblütenzucker
  • Saft 1 Zitrone
Zubereitung
  1. Einfach alles in den Mixer werfen und fertig!

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